Informationen für Postmaster

 

Diese Seite richtet sich allein an Administratoren von eMail-Servern

 

 

Fragen von AOL-Kunden zum Thema werden im Bereich eMail-Hilfe beantwortet.

Folgende Probleme können im Zusammenhang mit dem Versand und Empfang von eMails auftreten:
1. AOL Kunden können Ihren eMail-Server nicht erreichen
2. Sie oder Ihre Kunden können keine eMails an AOL-Kunden versenden.


1. AOL-Kunden können Ihren eMail-Server nicht erreichen

Wie Ihnen sicherlich bekannt ist, wird der für den SMTP-Verkehr üblicherweise eingesetzte Port 25 inzwischen in erheblichem Maße zum Versand von eMail-Viren und Spam missbraucht. Hierdurch kommt es zu erheblichen Beeinträchtigungen anderer Netze und einem hohen Beschwerdeaufkommen.

Um diesen Gefahren entgegenzutreten wird der aus dem AOL-Netz ausgehende Verkehr des Ports 25 umgeleitet und auf Viren / Spam überprüft. Danach wird die eMail durch AOL Systeme zugestellt oder an den Versender mit einer Fehlermeldung zurückgesendet.

AOL-Kunden haben jederzeit die Möglichkeit, diese Umleitung zu umgehen, indem Sie den authentifiziertem eMail-Verkehr über Port 587 einsetzen, wie ihn die RFC 2476 "Message Submission" vorsieht. Daher möchten wir auch Sie bitten, mit uns diesbezüglich zusammenzuarbeiten und für unsere gemeinsamen Kunden den Port 587 zu öffnen.


2. Sie oder Ihre Kunden können keine eMails an AOL-Kunden versenden.

Um einen störungsfreien Versand an AOL zu gewährleisten, sind folgende AOL-Anforderungen zu beachten.

- Alle eMails müssen RFC-konform sein (siehe http://www.rfc-editor.org/)

- Die IP-Adresse des versendenden Mail Servers bzw. die IP-Adresse, die eine eMail an die AOL MX’er übergibt, muss Reverse (PTR) auflösbar sein. Der Eintrag soll in der Form eines FQDN (Fully Qualified Domain Name) sein.

- Die direkte Verbindung zwischen dynamisch zugewiesenen IP-Adressen oder Privatteilnehmern und den eMail-Servern von AOL ist nicht zulässig.

- Alle eMail-Server, die eine Verbindung zu den eMail-Servern von AOL herstellen, müssen vor unerlaubten oder unbekannten Zugriffen geschützt sein.

Versender von Bulk-eMail sollten weiterhin folgende Kriterien beachten:

- Der Auftraggeber, das heißt der Vertragspartner des Versenders einer Werbesendung muss klar erkennbar sein.

- Den Versendern ist es nicht gestattet, zu AOL gehörende MX-Records in die Programmierung ihrer Konfigurationsdateien zu integrieren.

- Die eMail-Server von Versendern müssen monatlich mindestens 100 eMails an AOL verschicken, um weiterhin in der Whitelist geführt zu werden.

- Der Empfang von Massen-eMail sollte für den Empfänger schnell und einfach widerrufbar sein. Wir empfehlen, einen entsprechenden Link bereitzustellen, der durch einfaches Anklicken den Vorgang für den Widerruf aktiviert. Der Widerruf kann jedoch auch durch Bereitstellen einer gültigen Antwortadresse erfolgen.

- Angeforderte Massen-eMail sollen gültige, nicht-elektronische Kontaktinformationen des Versenders - einschließlich der Telefonnummer und einer physischen eMail-Adresse - beinhalten.

- Der Versender muss eMail-Adressen von der Mailingliste nehmen, wenn nach dem Versenden an diese Adressen Hard-Bounces erfolgen

Dies sind auch die Voraussetzungen um auf die AOL Whitelist gesetzt zu werden. Für einen Eintrag auf die Whitelist benötigen wir weiterhin eine eMail Adresse für den Feedback Loop (FBL). Auf diese Adresse werden eMails weitergeleitet, die von den auf der Whitelist eingetragenen IP Adressen zugestellt worden sind und dann durch unsere Mitglieder als Spam klassifiziert wurden. Eventuell haben Sie bereits eine solche Adresse wie z.B.: abuse@ihredomain.de. Ein FBL kann auch unabhängig von einem Eintrag auf die Whitelist eingerichtet werden.

Weitere Informationen zu diesem Thema erhalten Sie auch unter http://postmaster.aol.com

Einen Eintrag in die Whitelist können Sie unter http://postmaster.aol.com/whitelist/index.html beantragen.